Samstag, 23. Mai 2026

Wanderung

 Wir trainieren für unseren Wanderurlaub.

Heute: von Tübingen nach Rottenburg (ab Wurmlingen nahmen wir den Bus. Es war so heiß.)


Anstieg zum Schloss 

Dieser Weg hat viele Namen.

Fragt mich nicht, wie ich mich auf diesen Holzstapel plaziert habe. Und wie ich wieder runtergekommen bin. Und warum ich keine Wanderschuhe anhabe.
Es war ja ein Probelauf. Später wechselte ich die Schuhe.

Dieser Turm heißt natürlich Bismarckturm, wie auch sonst...

Da der Weg nicht nur Martins- und Jakobsweg, sondern auch Uhlandweg heißt, kann man auf dem Händi Chorlieder anhören, was wir auch taten. Statt selber zu singen. PiffPaff!



Wir wanderten also durch den Wald bis zur Wurmlinger Kapelle, die ließen wir allerdings links liegen und kehrten lieber unten in Wurmlingen ein.

Wir aßen LKW und Erdbeerkuchen vorm PennyMarkt und hörten, oh Wunder! die erste Nachtigall des Tages.

Dann fuhren wir mit dem Bus zum Eugen-Bolz_Platz, stiegen um und fuhren zum Bahnhof, wo unsere Fahrräder warteten. Gelobt sei das Deutschlandticket.

Immerhin 12 km sind wir gelaufen. 
 

Mittwoch, 20. Mai 2026

Noch ein Abend

Ich steckte meine Füße in die blauen Wanderschuhe und marschierte noch 7 Kilometer, an diesem schönen Abend, in dieser schönsten Zeit des Jahres. Das reine Glück!

Wir haben eine Wanderung geplant, und bis dahin muss ich mich ein bisschen vorbereiten. 

Ich war über zwei Stunden unterwegs, Füße, Schuhe, Knie und Hüften machten gut mit, auch das Kreuz.

Ich fing an zu pflücken, zuerst viel taubenkröpfiges Leimkraut, Gräser, später fand ich noch außergewöhnlichen Klee und ein ganzes Feld weiße und rosa Lichtnelken. 
 
Ich musste den Strauß mit zwei Händen halten.

Ich kam gerade rechtzeitig heim, um den letzten Gast des Tages zu empfangen.

 

Samstag, 16. Mai 2026

Abend

 

Man hört flussaufwärts, zwischen Niedernau und Obernau alle möglichen Vögel, aber keine Nachtigall.





Ich konnte mich nicht entscheiden ...


Gestern abend saß ich ganz still in meinem Sessel und sah den Wandernieren zu, die sich fast unmerklich bewegten, wie Wandernieren es halt so tun.

Die Biokiste enthielt zum ersten Mal seit langem keinen einzigen Apfel.
 

Donnerstag, 14. Mai 2026

Arbeit

 Ich bin ein paar Tage allein vor Ort, meine Mitarbeiterin ist im Urlaub.

Gute Zeitplanung ist nötig. 


Ich habe wieder mal im hiesigen Bettengeschäft eingekauft. Über die Jahre angeschaffte Billigware (Schnäppchen vom Kaufland und vom Norma) sind nur als Überbrückung gut. Jetzt musste mal wieder Qualität her. An diesen Handtüchern kam ich nicht vorbei. Die Tischtennisplatte ist prima geeignet zum Wäschesortieren.

Ich stelle wieder mal fest, dass ich meine Arbeit sehr schätze. Immer am Puls des Hauses, immer im Kontakt mit den Ecken und Kanten (dringend muss der Silikoner wieder her!), mit Wäsche und Sprühflaschen, mit Bettdecken und Kissenmenü ...

Gerade kommt die Sonne heraus, an diesem kalten, nassen Bonifatius-Tag. Zum Mittagessen, wie jedes Jahr an Himmelfahrt, fahren wir zum Fischerheim, Forelle essen. Wieder mal, zum Dritten!

 

Mittwoch, 13. Mai 2026

Wiesenblumen

Ich musste noch was einkaufen, für den Feiertag, und fuhr anschließend ein Stück flussabwärts, um noch ein paar Takte Nachtigall zu hören. Bei der Gelegenheit pflückte ich einen Strauß Esparsetten, Salbei, Skabiosen, Margeriten ... 


Der eisheilige Westwind wirbelt Ulmensamen in jede Ecke, in jedes Spinnennetz, überall fliegen sie, liegen sie, hängen sie, kleben sie. 

Zimmer werden storniert, wenige möchten Fahrradtouren fahren bei dieser Kälte. Dabei hätten sie Rückenwind, aber das wissen sie nicht.


 

Dienstag, 12. Mai 2026

Pankraz


Die Eisheiligen, heute: Pankratius. Machen ihrem Namen alle Ehre. Kalter Regen hat den Rest Blütenstaub abgewaschen.

Morgen Servatius, übermorgen Bonifatius, am Freitag die Kalte Sophie.

Der Nussbaum schlägt aus.


Und die Ulme im Freibad blüht, nicht alle, sondern alle zwei Jahre wieder.  


Mein Haus ist ja ziemlich runderneuert, nur noch wenige Teile sind wirklich alt und verratzt. So die Schranke. So das Büro. Das bleibt auch so. 

Gleich habe ich einen Fußpflegetermin. Da ich selber nicht mehr richtig an meine Füße komme (Alter!), setzte ich mich vor den Spiegel und versuchte, mit Eddingstift die schmerzenden Stellen (Hühneraugen) zu markieren. Aber irgendwie bewegen die sich. Plötzlich sind sie woanders. Bevor ich also meine ganze Fußsohle schwärze ...

Ich bilde mir ja was ein auf meine intakten Gelenke (Hüften, Knie), sowie die Wirbelsäule. Gestern bekam meine Eitelkeit einen Dämpfer: Symptome eines drohenden Hexenschusses, die ich aber mit Gegenbewegungen bekämpfte. Bisher erfolgreich. Wenig Sitzen, Mehr Gehen, Stehen, Liegen! Und immer atmen. Und die Bauchmuskeln anspannen! Und dabei atmen!

Ulmensamen. Wie Ochsenaugen. 

Auch die Kastanien blühen. 

Bügeln
Galerie

Sonntag, 10. Mai 2026

Bewertungen

 

Ich bewerte diese Gäste mit 5 von 5 Sternen.

Eine Familiengruppe, versorgen sich komplett selber, decken hier gerade den Frühstückstisch, nachdem sie in die Morgensonne gerückt sind. Die Matriarchin pries nicht einfach nur die Blumenpracht allgemein, sondern speziell die Lichtnelken (und noch spezieller: die Kuckuckslichtnelken).

Meine blau-gelb-weiß-grüne Wiese