Samstag, 27. Juni 2026

Früh


Das innere Leuchten der weißen Rosen

Die Vögel fangen an zu singen um halb fünf, die Nacht ist vorbei. Ich kann es gar nicht genug schätzen, dass ich einfach barfuß, im Nachthemd aus der Tür in die Wiese treten kann. Die Wiese ist furztrocken, kein Tropfen Tau. Und deshalb auch keine einzige Schnecke. 


Nette Gäste passen sich farblich an.


 
Red balloon down

Hoffentlich keine Notlandung im Neckar ..



 

Freitag, 26. Juni 2026

Kirschen

Abends in meiner Wohnung

Ich helfe mir so: nach der abendlichen Dusche ziehe ich unabgetrocknet das Nachthemd an und geh ins Bett, nass wie ein begossener Pudel.

Und fange um 5 wieder an mit Putzen. 

Neue Schürze, mit Kirschen drauf!
 


Mittwoch, 24. Juni 2026

28 Grad

 in meiner Wohnung, abends um acht.

Ich habe Angst um mein Auto. Bewege es in den Schatten.


 Trotz Hitze blüht das Seifenkraut.


Das Eis kann man gar nicht so schnell essen wie es schmilzt.

Die Hitze wirkt zermürbend. Wieviele Tage noch?  

 

Montag, 22. Juni 2026

Wochenende, Mittsommernacht


Kurzer Ausflug nach Konstanz

Unverrichteter Dinge fuhr ich wieder heim.


 Sonntags besuchten wir die sehr sehenswerte Hurm-Ausstellung.


Pater in der Kirche. Öl auf Hartfaser. 1983.

Danach aßen wir sehr gut auf der vergrößerten Terrasse des Café Charlott. Mit Blick auf die Unterstadt und aufs Schloss. Und aufs Missionshaus. Stätten unseres Lebens.

Als wir aufbrachen, kam ein Gewitter. Der Regen war erfrischend, aber die Blitze schreckten uns ab, wir stellten uns noch eine Weile unter.


Auf der Heimfahrt wurden wir sehr nass, dann blies uns der warme Wind wieder trocken. 

Donnerstag, 18. Juni 2026

Hitze

Abendlicher Mückenschwarm


Der hiesige HGV, bei dem ich Mitglied bin, veranstaltete wieder mal eine Betriebsführung, diesmal bei rebio. Sehr interessant. 


Montag, 15. Juni 2026

Sommer

Morgensonne


Manchmal müssen wir Gästen helfen beim Knacken von kaputten Kofferschlössern.

Gestern fand ich an mir eine Zecke. Obwohl ich grad meine Fingernägel geschnitten hatte, konnte ich sie mit viel Kraft herausziehen. Sie war noch ganz, mit ekelhaftem Kopf und allem. Ich spülte sie im Klo hinunter.

Heute war ich mittagessen im Stift. Ich saß und schaute hinaus und war mir ganz bewußt meines Glücks: dass ich mich in dieser kleinen Stadt so ganz und gar zuhause fühle, dass so viele vertraute Gestalten vorbei spazieren, dass ich mir ein gutes Mittagessen leisten kann, dass ich mir meine Arbeit einteilen kann wie ich will (meistens ...).

Dass auf arbeitsreiche Wochenenden entspanntere Wochentage folgen, dass mittags Besuch kommt und mit mir unterm Nussbaum Kaffee trinkt.

 

 

Samstag, 13. Juni 2026

Plötzlich

wieder Sommer. Mit Strumpfhose vor die Tür, Überraschung! Über Nacht ist die Sommerwärme zurückgekommen. Wie bei Mary Poppins.

Eine meiner zahlreichen Baustellen: der Dampfgarer in der Frühstücksküche, den ich ausschließlich zum Regenerieren von Brot nutze, zeigt eine Störung an. Ich kontaktierte die Firma, sie verkaufte mir eine neue Türdichtung, Und - o Wunder! - ich montierte die neue Dichtung, und die Störung verschwand. Dass es manchmal so einfach sein kann ...
 

Auch habe ich mir einen Laubbläser gekauft. Nicht zum Laubblasen sondern zum Trockenblasen der verflixten Fliesenfugen, die verflixt nochmal kein Wasser vertragen. In den Duschen!

Ich bin zufrieden mit dem Gebläse, aber der Krach schmerzt in den Ohren. Also kaufte ich heute im Baumarkt noch einen Gehörschutz. So kommt eins zum anderen.

Auf der Heimfahrt kam ich an einem Kornfeld vorbei, vielmehr ich kam nicht dran vorbei ohne diesen Strauß zu pflücken.

Nächste Woche kriege ich endlich den neuen Drucker. Das Schreiben der Rechnungen von Hand in drei Ausfertigungen ist mühsam. Und absurd.