Sonntag, 16. August 2026

Wieder daheim

Gestern, am Samstag, kam ich also nach 10 Stunden Reise mit Bahn und Bus wieder in der südlichen Hitze an und fand alles verdorrt außer den Rosen, die anscheinend kein Wasser brauchen.

Eine Woche Elmshorn mit Kinderwagenschieben, zuerst bei angenehmen, später auch hier bei unangenehmen Temperaturen.
 


In solchen Wochen wachsen einem die Enkel ans Herz, man nimmt Abschied mit Wehmut, aber auch Erleichterung. Nun ist die andere Oma an der Reihe.

 

Auf der Hinfahrt machte ich Station in Stuttgart Hbf mit seinen vielen bunten Linien. Übernachtete im Motel One, wo ich wegen Wasserschaden kein Frühstück, dafür aufs Haus Kaffee und Croissants (2 Stück!) bekam. Die Stuttgart-Nacht muss sein, nicht wegen Stuttgart, sondern weil man sonst den ICE nach Hamburg nicht erreicht, zu unsicher, die Deutsche Bahn.

Ich kaufte ein bisschen ein, bei Gudrun Sjöden ein grünes Kleid für 17 Euro. 

Eine Nacht in Hamburg und ausgedehntes Shopping bei Uniqlo und Budnikowsky und MediaMarkt.


Die Lange Reihe ist Heimat ... 


Ich rein in den MediaMarkt, zum erstbesten Verkäufer: haben Sie Knochenschall? Ein strahlendes Lächeln auf dem Verkäufergesicht, und kurze Zeit später ging ich hinaus mit dieser Box:

Da ich, als Leseratte, ja nicht mehr lese sondern nur noch höre, und mir die Ohrstöpselhörer richtig Ohrenschmerzen machen, da ich aber auch keine abschirmenden Riesenkopfhörer möchte, kam mir diese Neuheit gerade recht. 


 Freund Max sammelte mich auf in sein Boot, und wir brausten durch die Speicherstadt und die Elbe hinunter und hinauf, kreuzten die Bahn eines Vaporettos namens Bille, hopsten über die Wellen ...

sahen die Elbphilharmonie
sowie die Containerschiffe vom Wasser aus,
den Schwimmkran im Hafenmuseum

Dann setzten sie mich wieder ab, mit tauben Ohren ging ich mir erstmal ein Fischbrötchen kaufen.

An einem anderen Abend fuhr die ganze family mit zwei Autos nach Kollmar an den Elbstrand, dort aßen wir teuren Fisch mit Kartoffeln, serviert aus dem Foodtruck von zwei jungen Asiaten. Wir trafen am Strand einen Detectorist auf Schatzsuche.

Die ganzen 10 Tage ignorierte ich meine e-mails, Anrufer vertröstete ich, ich war so weit weg vom Allteg wie noch selten. Das mache ich jetzt immer so. 

Erst heute nachmittag wagte ich mich ins Büro und las meine Post. Alles überschaubar.  


Dienstag, 4. August 2026

Betriebsferien

Morgen noch zwei Frühstücke, dann lasse ich es auslaufen.

Ab ca. 16.8. sind wir wieder im Einsatz.

Die Hitze ist wahrlich zer!mür!bend! 

Nicht dass ich mir ein Unwetter wünsche, aber etwas mehr Regen als die paar Tropfen dürften es schon sein. Fernes Donnergrollen, das nicht näher kommt, ist in Ordnung.

Heute früh, kurz vor der Deadline, gab ich meine Buchhaltung beim Steuerbüro ab. Auf der Heimfahrt rief mich ein Freund und Kollege an: Ich bin bei dir, da stehen ja alle Türen offen. Ich: Komme in 10 Minuten, setz dich so lang unter den Nussbaum. Gleich darauf der nächste Anruf: Ich bringe Ihnen jetzt den neuen Drucker. Ich: bin in 5 Minuten da. 

Dann saßen wir unterm Baum, gleichzeitig wollte der Drucker-Mann von mir Passwörter und ich musste ihm unsere weiten Wege durchs Haus zeigen, vom einen Ende zum anderen, von einem Router zum anderen ...

Als alle weg waren, hatte ich grad Zeit, im Stift ein Moussaka zu essen, schon kündigte sich der Elektriker an.

Schweißtreibender Tag! 

Sonntag, 2. August 2026

August

Auch wenn die Tage heiß sind - die Sonnenstunden nehmen ab. Die Stromerzeugung geht kontinuierlich zurück, die Tage werden kürzer.

Noch 4 Tage, dann verabschiede ich mich in die Ferien.
 

Pfirsiche

Im Freibad ist Hochbetrieb.

Ein dicker SUV parkte in meiner Hofeinfahrt. Ich ließ ihn von der Bademeisterin ausrufen. Er kam, unwillig: Wen behindere ich denn hier? Ich: Mich! Er stieg ein und informierte mich noch: Ich bin übrigens Mediziner und hab jemand dabei! Aber meinetwegen, dann parke ich halt woanders.

Ich, freundlich: Gut so ..

Ich rätsle noch über diese Aussage. Mediziner? Nicht Arzt? Und wen hat er dabei? Und was hat das mit mir zu tun?

Im Wegfahren murmelte er noch genervt: Mein Gott ...

 

Freitag, 31. Juli 2026

Ende Juli

 Seltsame Stimmung in der Stadt. Regengetröpfel und stickige Wärme. Eiscafé Rino hat geschlossen, an der Tür klebt ein Blatt: Wir haben geschlossen, weil wir eine große Lieferung Honigmelonen erhalten haben, die zu Eis verarbeitet werden müssen. Am Eingang stehen Mitarbeiter und füllen die große grüne Tonne mit Melonenschalen.

Alle anderen Eiscafés sind voll.

Ich trinke einen Affogato im Kaffeewerk. Neben mir mein Fahrrad, im Korb die Ausbeute aus dem Norma.

Im Schnäppchenregal gab es diese Töpfe, an denen ich nicht vorbeikonnte.

Ich saß beim Kaffee, da kam ein Anruf eines Gastes. Er hatte sich ausgeschlossen. Ich trank aus, fuhr heim und schloss ihm das Zimmer auf.


 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Update

 

Ewig und drei Tage sahen wir auf google maps immer das gleiche alte Bild von unserer Baustelle.

Plötzlich gibt es jetzt ein aktuelles Bild, mit Sonnenschirmen und grünen Bäumen. Ein ganz neues Sommerbild. 

Dienstag, 28. Juli 2026

Urlaubsreif

dümpele ich dahin, bis wir am 6.8. endlich für 10 Tage die Türen schließen und hier verschwinden.

Meinen Urlaub werde ich zwar teilweise mit Enkelbetreuung verbringen, das müssen alle Großmütter, aber wenigstens Raum- und Luftveränderung.

Einige wenige Frühstücke muss ich noch servieren ...

Die Hitze beginnt mich wieder zu beeinträchtigen, während die Sonne uns natürlich Gratis-Batterievorräte spendiert. So schlecht, so gut ...


 

Sonntag, 26. Juli 2026

Abend


 


Die Kette der Alb, mit Hohenzollern



Samstag, 25. Juli 2026

Sommer

 

Unterm Walnussbaum

Junge Äpfel



Hitze lässt wieder das Grünzeug wachsen, auf den Wasserspiegeln.

Gelbe Stoppelfelder

Turbulente Zeiten liegen hinter uns, viel Freunde- und Verwandtenbesuche mit Kind und Kegel.

Jetzt fangen bald die Schulferien an, dazu kommt die nächste Hitzewelle.

Freitag, 17. Juli 2026

Abendrunde

Schattiges Tal, Starzel aufwärts

Reife Kornfelder, zum Teil schon geerntet, also Stoppelfelder
 Hier sitzt der Schiedsrichter.


Zurück über die Hochebene (ich nenne es Hochebene, weil alles was oberhalb unseres felsigen Ufers liegt und eben ist, heißt halt so)

Auf dem Weg: ein Sonnenblumenfeld mit Kasse.
 

Donnerstag, 16. Juli 2026

Störung behoben

Ich hoffe es jedenfalls ... 

Mittwoch, 15. Juli 2026

Wichtig! Störung!

Nach ca. 4 Wochen haben wir gemerkt, dass unser Buchungsformular auf der WebSeite nicht mehr funktioniert.

Das heißt: gemerkt habe ich es schon länger, aber an was es liegt, dass nur noch telefonisch gebucht wird,  ist jetzt erst klar. 

Ihr könnt also zur Zeit entweder eine einfache e-mail schreiben, oder anrufen. 

An der Entstörung wird gearbeitet.

Der neue Drucker tut auch schon eine Woche nicht mehr. Zwei Service-Techniker verzweifeln.

Ich nehme es gelassen. Hilft ja nix.Man steckt ja nicht drin ...

Morgens






Dienstag, 7. Juli 2026

Wetter, Klima

Trügerisch: Gestern früh die Morgenfrische nach nächtlichem Regen

Sogar der Blumenstrauß wirkt erholt.
 

Einladend: die Hängematte

Heute jedoch wieder unangenehme Hitze, dazu ein heftiger heißer Wind wie direkt aus der Hölle!

Mein Auto hat wieder TÜV.

Mein neuer geleaster Drucker streikt schon wieder.

Urlaubsplanung für nächstes Jahr steht an.
 

Sonntag, 5. Juli 2026

Hochsommer


Der Sommer verliert an jugendlicher Frische, den Vögeln kann man beim Verstummen zuhören, die Wiesen werden zur Savanne.

Winzige Radler sind unterwegs.


Ich teste meine Wanderschuhe. Sie sitzen und passen perfekt, aber nach ein paar Metern fängt mein rechter großer Zeh an, pelzig zu werden. 

Trotzdem gehe ich weiter. Ich bewege mich in einer Wolke aus winzigen Flatterwesen und winzigen Hüpfwesen, lebendige Teilchen, muss aufpassen, dass ich sie nicht einatme. Denke an die Heisenbergsche Unschärferelation.

Nach einem Kilometer ungefähr fühlt sich der große Zeh wieder normal an. Ich muss das beobachten.