Freitag, 2. Oktober 2026
Mittwoch, 23. September 2026
Dienstag, 22. September 2026
Interessant
Wo wir schon bei Befindlichkeiten sind ..
Ich stelle fest, dass diese eine Wanderwoche nachwirkt: da wurden Grenzen überschritten, die mir unbekannt waren, ein sozusagen kleiner Grenzverkehr ... hinterlässt den Eindruck der Vergeblichkeit sportlicher Übungen aller Art, wozu auch?
Die Füße haben sich erholt, die Muskeln auch, der Geist kämpft sich noch an zwei Stöcken bergauf und bergab ...
Und der Leib tut stoisch seine Pflicht, putzt Zimmer, füttert Gäste (alle, alle wollen sie Frühstück!), was soll's, ich wache sowieso um 5 Uhr auf, irgendwie laufe ich auf Autopilot .. in Erwartung irgendeiner Veränderung, die schon in den Startlöchern steht, gut oder schlecht ...
Ich höre mir einen Podcast an: zwei absolut nervige ZEIT-Journalisten stellen blöde Fragen und Joschka Fischer spielt den alten Weisen.
Der Sommer zieht sich in die Länge, es regnet nicht.
Sonntag, 20. September 2026
Fast schon Herbst
Was Gäste zu Lieblingsgästen macht: sie hinterlassen nicht nur eine aufgeräumte Wohnung sondern auch noch ein dekoratives Herbstgesteck.
Überhaupt die Abreisegespräche ...
Manchmal erfährt man viel über Verdauungsbefindlichkeiten, manchmal ganze Lebensläufe, manche Stammgäste melden sich schon fürs nächste Jahr an und wünschen schon mal schöne Weihnachten und guten Rutsch! Ich danke und beiße in ein Lebkuchenherz.
Donnerstag, 17. September 2026
Hotelbibliothek
Ich empfehle, begleitend zum aktuellen Implodieren der Trump-Herrschaft (hopefully) diese Lektüre:
Sonntag, 13. September 2026
Schwarzwald zu Fuß: Westweg
Anreise nach Pforzheim
Frisch am ersten Tag. Die ersten zwei Tage ging's ganz gut, danach kam der Muskelkater.Zwischen Dobel und Hornisgrinde regnete es nicht durchgehend, auch wenn's hier so aussieht.Die Schwarzenbach-Talsperre: leer
Zum Glück hatte ich ausreichende Mengen Blasenpflaster eingepackt. Denn der Muskelkater war nicht der einzige Schmerz.
Auf dem Kniebis war ich erledigt. Und nass. Meine Kleidung konnte ich trockenföhnen. Wir waren ja Luxuswanderer, mit reservierten Zimmern und Koffertransport.Erhabene Momente
In Hausach beendete ich meine Wanderung. Das ist aber nur die Nordhälfte, der Westweg geht noch bis Basel, über die richtig hohen Berge.
Da musste ich passen.
Ein paar Bilder, die im Kopf bleiben:
An heißen Tagen konnte ich mich nicht hinsetzen, sofort lief mir der salzige Schweiß schmerzhaft in die Augen.
Bei gefühlt jeder Weggabelung führte unser Weg aufwärts.
Was mit der Zeit sogar angenehmer war als abwärts. Der Abstieg ins Kinzigtal war fast wie freier Fall. Ohne Stöcke hätte ich mich auf den Hosenboden gesetzt ..
Die Unterkünfte sind spärlich gesät, und auch meist eher schlicht. Frühstück mit Scheiblettenkäse und Wurstaufschnitt. Wirtinnen manchmal gastfreundlich, manchmal nicht.
Verlaufen haben wir uns auch. Nicht immer war die Beschilderung eindeutig.
Im Nordschwarzwald trafen wir kaum eine Menschenseele.
Aber grandiose Ausblicke, Heidelbeeren, Ebereschen, Heidekraut, majestätische Windräder, Schafe, Ziegen, Kühe, Aussichtstürme, die wir nicht bestiegen (jeder Schritt tat weh), der Mummelsee im Nebel verborgen, groteske Touri-Shops auf der Schwarzwaldhochstraße, wo die Motorradkonvois donnern, ...
Vielleicht sollte ich den Westweg mit dem Fahrrad fahren. Das kann man auch.
In diesem Leben wars das wohl mit dem Wandern.
Alltag
Ich muss aufpassen, das das nicht wieder zur Gewohnheit wird. Auch nächste Woche wollen einige Gäste Frühstück. Ich kann sie ja verstehen, aber im Oktober ist dann Schluss.Der Herbst ist im Anmarsch.
Ich muss meine Blumentöpfe neu bepflanzen.
Montag, 7. September 2026
Montag
Herbstlich zerrupfter Strauß, trotzdem schön bunt.
Heute möchte ich eigentlich keine Nachrichten hören und sehen. Der dauerlächelnde Siegismund und die selbst im Glück noch geifernde Frau Weidel ...
Samstag, 5. September 2026
September
Nachdem ich eine Woche lang extrem gewandert bin, die Nordhälfte des Schwarzwald-Westwegs, möchte ich nicht aus der Übung kommen, was natürlich Illusion ist ...
Vielleicht liefere ich einen Reisebericht nach, aber eigentlich ist das alles schon wieder Schnee von gestern.
Und ich bin wieder im Dienst.Freitag, 21. August 2026
Zeitversetzt
sind meine News. So hat es heute den ganzen Tag geregnet, ein schöner Landregen, der die Regentonnen füllte.
Was ich aber hier zeige, ist das Nachleuchten (afterglow) des gestrigen Sonnenuntergangs.Und ich hoffe, dass die Rosen den Regen begrüßen, trotzdem sie in der Trockenheit blühen und gedeihen.
Heute morgen musste ich Frühstück machen für eine Motorradgruppe.
Als erstes wollte die Jura-Maschine gereinigt werden.Ich war früh dran und hatte Zeit, die Pillen umzufüllen, aus der nervigen Verpackung in eine kleine Dose.
Die Reinigung hat sich gelohnt.
Gestern kaufte ich beim Rino auf dem Marktplatz ein Eis. Vor mir in der Schlange stand eine Polizistin mit der Waffe am Gürtel. Es zuckte mir in den Fingern, sie zu klauen. So nah sah ich noch nie eine Polizistenschusswaffe. Heckler & Koch?
Mittwoch, 19. August 2026
Mittwoch
Blumen aus dem Garten
Unerwarteterweise hält sich die Wegwarte in der Vase.Heute mal wieder Fußpflege
mit Ausblick/Einblick in Rottenburger HinterhöfeMontag, 17. August 2026
Betrieb
läuft wieder an.
Ich füllte ein Formular aus und radelte den Berg hinauf zur Forsthochschule. Steckte es in den Briefkasten. Wir wollen dieses Wintersemester mal eine Wohnung durchgehend vermieten, zumindest versuchen.
Der Campus liegt verwaist, sind ja Ferien.
Heute morgen fielen ein paar sehr wenige Regentropfen. Ich sah eine Frau mit aufgespanntem Schirm und wunderte mich. Das Getröpfel reichte nicht mal aus, um diesen wunderbaren Geruch zu erzeugen, den man Petrichor nennt.
Morgen, o Wunder, wird unsere Telefonanlage repariert.
Die Firmenversicherung wurde mir gekündigt, wegen unserer angeblichen Lage im Überflutungsgebiet. Da wechseln wir halt zu einer anderen Firma.
Wie einfach machen es sich solche Bürokraten. Berufen sich auf jeweils die Berechnungen, die ihnen günstig sind. Das Finanzamt bewertet unser Haus ganz anders. Wir werden nicht gefragt.
Kanal Beck hat ein hübsches Bild auf dem Auto. Gute Firma, Kanal Beck. Man ist froh, wenn man sie nicht braucht. Wenn doch, helfen sie zuverlässig.
Unsere ungemähte Wiese: ein Insektenrefugium!